Kurze Antwort: Ja, Dropshipping ist in Deutschland legal. Es ist ein normales Handelsmodell, bei dem dein Lieferant direkt an deinen Kunden versendet. Die Frage ist nie "darf ich das", sondern "erfuelle ich die Pflichten, die fuer jeden deutschen Onlineshop gelten". Und 2026 kommt eine Aenderung dazu, die dein Sourcing direkt betrifft.
Dropshipping befreit dich von nichts. Rechtlich bist du ein ganz normaler Haendler:
Das klingt nach viel, ist aber ein erledigbarer Stapel. Genau diese Texte liegen als ausfuellbare Vorlagen im Markenstart Launch Kit, plus die Anleitung, wie du sie vor dem Launch final absicherst.
Das ist die wichtigste Neuerung fuer Dropshipper: Ab dem 1. Juli 2026 faellt die Zollfreigrenze von 150 Euro fuer Pakete aus Nicht-EU-Laendern weg. Stattdessen gilt uebergangsweise (voraussichtlich bis 2028, bis der EU Customs Data Hub steht) ein pauschaler Zoll von 3 Euro pro betroffenem B2C-Artikel. Dazu kommen Bearbeitungsgebuehren und mehr Zoll-Reibung im Versand.
Konkret heisst das: das klassische China-Direktversand-Dropshipping (Bestellung geht direkt von AliExpress an deinen Kunden) wird pro Artikel teurer und langsamer. Bei einem Produkt, an dem du 5 bis 8 Euro Marge hast, frisst ein 3-Euro-Zoll plus Gebuehr einen grossen Teil davon weg, oder du gibst ihn an den Kunden weiter und verlierst Conversion.
Ware, die bereits in einem EU-Lager liegt, ueberquert keine Aussengrenze mehr, wenn sie zu deinem Kunden geht. Damit faellt der 3-Euro-Zoll weg, und die Lieferung dauert 3 bis 7 Tage statt drei bis vier Wochen. Das senkt Retouren und Beschwerden und macht eine ehrliche Lieferzeit-Angabe moeglich.
Die komplette Methode inkl. der teuren Fallen steht im EU-Lager-Sourcing-Modul des Kits.
GPSR, GDPR, der Digital Services Act und die uebrigen Produkt- und Verbraucherschutz-Pflichten gelten unabhaengig von der Zollaenderung weiter. Die de-minimis-Aenderung betrifft nur den Zoll, nicht deine sonstigen Pflichten. Wer sauber aufgesetzt ist, muss hier nichts Zusaetzliches tun.
Den ganzen Bauplan an einem Ort? Hol dir die kostenlose Abmahn-Checkliste oder direkt das Markenstart Launch Kit: alle Rechtstext-Vorlagen, das EU-Lager-Sourcing-Modul (mit der Zollaenderung eingearbeitet), Theme, KI-Bild-System, TikTok-System und Launch-Playbook.
Hinweis: allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Steuerberatung. Pruefe deine Rechtstexte und deine steuerliche Situation vor dem Launch ab, zum Beispiel ueber eine IT-Recht-Kanzlei, den Haendlerbund oder e-recht24 und einen Steuerberater.